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180702 SND RBUDie Rostock Bucaneros mussten in der Mecklenburg-Vorpommern Baseball Liga am Sonntag, 1. Juli, erneut zwei Niederlagen hinnehmen. Beim Liga-Favoriten Schwerin Diamonds wurde mit 2:12 und 6:10 verloren.

Es war für das Team von Bucaneros-Trainer Marian Stolle der erwartet schwere Gegner. Der ungeschlagene Tabellenführer und Hauptrunden-Sieger der vergangenen Saison war an diesem Tag einfach zu stark. „Trotz personell guter, aber knapper Besetzung konnten wir nichts zählbares mitnehmen. Unser Starting-Pitcher hat, auch wenn es komisch klingt, zu konstant in die Zone geworfen. Die Gastgeber haben keine Gelegenheit ausgelassen die Bälle platziert und für die Defense teilweise unspielbar ins Feld zu schlagen. Elf Hits, davon zwei Homeruns, sprechen für sich. Fünf Flyouts konnten Schlimmeres verhindern. In der Offense lief es sehr durchwachsen. Es gab zwar viele Ball-Kontakte, die aber im Infield 'verhungerten' und zu einfachen Outs genutzt wurden“, sagte Stolle zum ersten Spiel des Doubleheaders.

Spiel 1
1 2 3 4 R
Bucaneros 0 0 2 0 2
Diamonds 3 3 2 4 12

Im Ballpark auf der Krösnitz zeigten die Bucaneros im zweiten Spiel eine bessere Leistung. Sogar ein Sieg wäre möglich gewesen, wenn im ersten Inning nicht gleich acht Runs kassiert worden wären. Die Offense präsentierte sich gut. Es gab Homeruns durch Tim Präkel und Geburtstagskind Jörg Töpfer. Es fehlte aber die konstant nötige Durchschlagskraft, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. „Die Defense und das Pitching haben das Spiel zwar bis zum Schluss offen gehalten. Alles in allem waren es in fairen Partien aber zwei verdiente Siege für die Diamonds. Glückwunsch nach Schwerin“, so Rostocks Trainer.

Spiel 2
1 2 3 4 5 R
Bucaneros 2 2 0 2 0 6
Diamonds 8 0 1 1 x 10

Wie so oft in den letzten Wochen fehlte in einigen Momenten das nötige Glück. „Das müssen wir uns in den kommenden vier spielfreien Wochen erst wieder hart erarbeiten. Der Fokus wird dabei deutlich auf dem Hitting liegen. Ich habe meinen Spielern schon in den vergangenen Doubleheadern angemerkt, dass die bis dato 20 absolvierten Spiele, doppelt so viele wie andere Teams, mental ihren Tribut fordern. Uns fehlte der unbedingte Wille und Aggressivität bis zum Ende dagegenzuhalten. Bis zu den Play Offs werden wir das hinbekommen“, ist Stolle optimistisch.
Foto: Kathrin Klitz