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180820 VanessaAm Sonntag, den 19. August, hatten die Rostock Bucaneros in der MVBL den amtierenden Landesmeister Greifswald Baltic Mariners zu Gast. Im Ballpark Tortuga in Gehlsdorf gelang dabei ein Split - 2:10 und 20:5.

In der Mecklenburg-Vorpommern Baseball Liga trafen die drittplatzierten Rostocker am vorletzten Spieltag der regulären Saison auf den Tabellenzweiten Greifswald. Das erste Duell des Doubleheaders war vom Niveau her sehr ansehnlich und bis zum dritten Inning auch spannend. Defensiv waren beide Teams gut aufgestellt und konnten mit gelungenen Spielzügen die nötigen "Outs" erzielen. Doch mit der Offensive war Bucaneros-Trainer Marian Stolle nicht zufrieden. "Hier hatten wir das gesamte Spiel über Probleme, uns auf das Pitching der Greifswalder einzustellen. Nur selten schafften es unsere Runner auf die erste Base zu kommen. Die Gäste waren hier einen Tick besser. Als gute Gastgeber haben wir dem Greifswalder Mathias Wienke nachträglich zum Geburtstag auch einen 2-Run-Homerun aufgelegt", so der Trainer mit einem Schmunzeln.

Spiel 1
1 2 3 4 5 R
Baltic Mariners
3 1 2 3 1 10
Bucaneros 1 0 1 0 0 2

Im zweiten Spiel wollten die Seeräuber trotz des personellen Engpasses von nur neun Spielern unbedingt gewinnen. "Hier kamen wir trotz eines 1:3-Rückstandes im zweiten Inning zurück und drehten das Spiel auf 8:3. Danach wechselten die Gäste zweimal ihre Pitcher, auf die wir uns sehr gut einstellen konnten. Mit relativ vielen Walks war die Partie dann zwar unansehnlich, aber letzten Endes zählt nur der Sieg. Auch wenn er nach Mercy Rule zu hoch ausfiel. Mit der Moral und dem Willen war ich sehr zufrieden", so Trainer Marian Stolle.

Spiel 2
1 2 3 R
Baltic Mariners
2 1 2 5
Bucaneros 1 7 12 20

Einen Spieltag haben die Bucaneros in der regulären MVBL-Saison noch zu bestreiten. Am 2. September ist der souveräne Tabellenführer Schwerin Diamonds im Ballpark Tortuga zu Gast. "Hier müssen wir uns vor allem offensiv noch mehr steigern, damit wir im Halbfinale - wahrscheinlich erneut gegen Greifswald - bestehen können", so das Abschluss-Statement des Coaches.

Foto: Wolfram Lingsminat